Termin

26.04.2018

Samin vs Semen: Filmvorführung und Diskussion

18:00
- 20:00 Uhr

Universität Frankfurt im Seminarhaus (Campus Westend), Raum SH 0.105

Wussten Sie schon, dass die globale Zementproduktion
- viermal so viel CO2 ausstößt wie der gesamte internationale Flugverkehr,
- für 6 - 9 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist,
- und dass heute weltweit jährlich 3x so viel Zement hergestellt wird wie noch im Jahr 2001.

Der Dokumentarfilm SAMIN VS SEMEN informiert über aktuelle Pläne, ein Karstgebiet in Zentraljava in Indonesien auszubeuten und für Zementproduktion zu nutzen. Neben indonesischen Firmen will dort ein Tochterunternehmen des baden-württembergischen Konzerns HeidelbergCement eine Zementfabrik bauen. Von der lokalen Bevölkerung, die ihren Lebensunterhalt größtenteils durch Landwirtschaft bestreitet, 
gibt es massiven Widerstand. Angeführt wird dieser Widerstand von der Bürgerinitiative JMPPK (Netzwerk der Menschen, denen das Kendeng-Gebirge am Herzen liegt).

Die große Sorge der Menschen ist es, dass der Abbau des Gebirges einen enormen Einfluss auf den Wasserkreislauf in der Region haben wird. Die Wasser-Rückhaltekapazitäten des Karsts würden zerstört werden und Quellen versiegen. Der lokale Widerstand ist kreativ, ausdauernd und entschlossen. Hauptsächlich organisiert wird dieser Widerstand von einer 
indigenen Ökogemeinschaft, den Samin.

Der Umweltaktivist Mokh Sobirin (Desantara Foundation) unterstützt den Widerstand am Kendeng Gebirge seit vielen Jahren. Mit ihm kann nach der Filmvorführung diskutiert werden.

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Bürgerinitiative JMPPK sind willkommen.

Weitere Informationen zur Kampagne & Gefahren globaler Zementporduktion

Veranstalter: Südostasien Informationsstelle und Watch Indonesia! in Kooperation mit Misereor & der Heinrich Böll Stiftung.

Veranstaltungsort: Uni Frankfurt im Seminarhaus (Campus Westend), Theodor-W.-Adorno-Platz 1,, 60323 Frankfurt

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von Südostasien-Informationsstelle / philippinenbüro / Stiftung Asienhaus

Brennende Wälder in Sabangau, Indonesien.

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von Bastian Bretthauer, Susanne Lenz und Jutta Werdes für die Stiftung Asienhaus