Termin

15.06.2018

Shrinking Spaces - Köln & Manila

18:00
- 20:00 Uhr

Shrinking Spaces meint die zunehmende Einschränkung der zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräume. Das bedeutet zum einen die Einschränkung fundamentaler Rechte wie die Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsäußerungsfreiheit; zum anderen werden Aktivist*innen, Menschenrechtler*innen und NRO, die für Regierungen unbequem sind, in ihrer Arbeit behindert, mit Drohungen und Diffamierungskampagnen eingeschüchtert oder sogar mit Gewalt attackiert.

Laut CIVICUS sind heute 109 Länder von einem eingeschränkten zivilgesellschaftlichen Raum betroffen und nur drei Prozent der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen dieser Raum als offen bezeichnet werden kann. Das Phänomen betrifft alle Regionen der Welt und sowohl autokratische Staaten als auch Länder, die vorgeblich demokratische Regierungen haben. In einigen Ländern spricht man mittlerweile sogar von Closing Spaces.

Nun scheint Deutschland auf den ersten Blick dieses Problem nicht zu haben, dennoch steht das Autonome Zentrum in Köln vor einer Schließung. So ist konkret dieser öffentliche Versammlungs- und Handlungsraum bedroht. Wir möchten in diesem Workshop Erfahrungen austauschen – zwischen Manila und Köln – und voneinander lernen. Zwei Gäste der Philippine Educational Theater Association (PETA) teilen ihre Erfahrungen aus den Philippinen und werden den Workshop mit uns gestalten. Wo gibt es Ähnlichkeiten, wo Unterschiede? Was können wir tun? Welche Strategien gibt es gegen zunehmend einschränkende Maßnahmen zu wehren?

Ort: Autonomes Zentrum, Luxemburger Str. 93, 50939 Köln
Stadtbahn Eifelwall

Beginn: 18:00 Uhr

Sprache: englisch/deutsch

Eintritt frei

Anmeldung und Kontakt hier

___________english___________

Shrinking Spaces describes the tendency of more and more constriction of spaces for civil society. It means the constriction of fundamental rights such as the right to assemble, to union and freedom of speech; in some cases activists, human rights workers and other NGOs are hindered in their work, or harrassed and victims of violence. According to CIVICUS 109 countries are facing shrinking spaces and only three percent of the world population are not affected by it. This phenomenon applies to all kinds of governments - autocratic and democratic - in some places it is even called Closing Spaces.

At first sight Germany does not seem to have this issue but the Autonomous Center in Cologne is facing a closing. This threatens directly a space for assembly and events, the general public, especially the people who use it. During this workshop we want to exchange experiences and learn from each other - Cologne and Manila. Two guests from the Philippine Educational Theater Association will share their experiences from the Philippines and guide us through the workshop. Where are differences, where are similarities? What can we do? What strategies are useful?

Place: Autonomous Center Cologne, Luxemburger Str. 93, 50939 Köln
Stadtbahn Eifelwall

starting time: 6 PM

language: english/german

free entrance

Registration and Contact here

Veranstalter: philippinenbüro e.V.

Veranstaltungsort: Autonomes Zentrum Köln, Luxemburgerstrasse 93, 50939 Köln

Details & Anfahrt: Autonomes Zentrum Köln

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