Termin

27.11.2019

Fachtagung zu China als Kreditgeber und Gläubiger von Staaten des Globalen Südens

13:00
- 20:00 Uhr

Die Volksrepublik China zählt zu den bedeutendsten bilateralen Kreditgebern einer großen Zahl von Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach den Ankündigungen großer Infrastrukturinvestitionen im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ wird sich ihre Gläubigerposition noch verfestigen.

Trotz der wichtigen Rolle in der globalen Finanzarchitektur ist über die Kreditvergabe Chinas nicht viel bekannt. Während China versucht, sich rhetorisch von den Kreditvergaben kapitalistischer Großmächte abzugrenzen, werfen westliche Entwicklungspolitiker*innen und Investoren dem Land eine unkooperative Politik und "Schuldenfallendiplomatie" vor.

Bei der Fachtagung wird das chinesische Engagement zusammen mit Expert*innen aus Empfängerländern in Asien und Afrika, Wissenschaftler*innen, Zivilgesellschaft und Entscheidungsträger*innen näher analysiert. Informationen über Akteure, Dimensionen und Folgen von Chinas Kreditvergabe, Chinas Rolle als Gläubiger aus der Sicht der betroffenen Staaten, die politische Bewertung der Bundesregierung und die differenzierte Betrachtung gängiger Annahmen zu China als Gläubiger stehen im Fokus der Fachtagung.

Um Anmeldung wird gebeten unter buero(at)erlassjahr.de.

Veranstaltungsort: Seminar mit Spreeblick, An der Schillingbrücke 4, 10243 Berlin

Details & Anfahrt: Seminar mit Spreeblick

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von Uwe Hoering

Was für ein Entwicklungsmodell sind Chinas Neue Seidenstraßen?

Kambodscha. Ein politisches Lesebuch von Bastian Bretthauer, Susanne Lenz und Jutta Werdes für die Stiftung Asienhaus.