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Blickwechsel Philippinen: Klimagerechtigkeit braucht Menschenrechte - Sechs Jahre Wiederaufbau nach Taifun Yolanda

Student*innen verlangen Klimagerechtigkeit auf einer Protestveranstaltung von FESIFFA in Manila

Die Philippinen sind eines der Länder, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind. Extreme Wettersituationen bedrohen insbesondere die Existenz der ärmsten Bevölkerungsgruppen. Sechs Jahre nachdem Super­ Taifun Yolanda die Philippinen erschüttert hat, ist der Wiederaufbau durch zahlreiche Unregelmäßigkeiten gekennzeichnet.

Der Blickwechsel von Astrud Lea Beringer bespricht die Zunahme extremer Wettersituationen in den Philippinen und ihre Folgen für marginalisierte Teile der Bevölkerung, die um ihren Anspruch auf Land kämpfen. Große Unternehmen haben aus der Notsituation der Menschen Nutzen geschlagen, auch mit staatlicher Unterstützung. Beispielhaft dafür ist die Situation auf der Insel Sicogon, wo sich ein Immobilien­-Riese die ganze Insel anzueignen versucht und Menschenrechte bedroht.

 

Autor:inneninformation

Astrud Lea Beringer hat Internationale Entwicklung an der Universität Wien studiert und viele Jahre in Südostasien verbracht. Dort hat sie u. a. zum Thema Klimawandel Resilienz in Thailand geforscht und durch Advocacy und Öffentlichkeitsarbeit die Landrechts bewegung auf den Philippinen unterstützt. Den Fall Sicogon hat sie durch die Mitarbeit in der Graswurzelorganisation RIGHTS von 2018 bis 2019 unmittelbar
begleitet.

Herausgeber
Stiftung Asienhaus, philippinenbüro e.V.
Publiziert am
in Schriftenreihe:
Blickwechsel
Sprache
deutsch
Kategorien Philippinen | Publikationen | Blickwechsel | philippinenbüro | Menschenrechte | Klimagerechtigkeit | Asienhaus

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