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Blickwechsel: Thailändische Dissident*innen in Laos: Wenn „unsichtbare“ Geflüchtete verschwinden

Surachai (Foto von © Neti Wichiansaen)

Dutzende thailändische Regimekritiker*innen sind ins Ausland geflohen, viele davon nach Laos. Dort leben sie im Verborgenen. Im Dezember 2018 wurden der politische Aktivist Surachai Danwattananusorn und zwei seiner Mitstreiter verschleppt. Ein Beitrag von Praphakorn Wongratanawin.

Seit der Ergreifung der Macht durch die Armee im Mai 2014, wurden in Thailand zahlreiche Monarchie-Kritiker*innen und Putschgegner*innen inhaftiert oder zum „Bewusstseinswandel“ in Militärlager gesteckt. Hintergrund des Putsches von 2014 war ein seit fast zehn Jahren andauernder Machtkampf zwischen zwei verfeindeten Lagern, den ländlichen Anhänger*innen des gestürzten Premierministers Thaksin Shinawatra, den sogenannten „Rothemden“, und der wohlhabenden Elite aus urbaner Mittelschicht und Militär- und Königstreuen, „Gelbhemden“ genannt. 

Clip über Thailänder*innen in Laos: "Thais in Exile"

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Autor:inneninformation

Praphakorn Wongratanawin studierte Social Sciences for Development an der Universität Silpakorn in Bangkok und Politik und Geschichte Südasiens in Heidelberg. Sie ist Mitglied im Kuratorium der Stiftung Asienhaus und des Arbeitskreises Thailand.

Herausgeber
Stiftung Asienhaus
Publiziert am
in Schriftenreihe:
Blickwechsel
Sprache
deutsch
Kategorien Laos | Thailand | Publikationen | Blickwechsel | Stiftung Asienhaus | Menschenrechte | Zivilgesellschaft | Thailand | Asienhaus

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