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Hintergrundinformationen: Unerwarteter Sieg der Opposition bei der Präsidentschaftswahl in Sri Lanka

Ex-Präsident Rajapaksa ©Walter Keller

Nur wenige hatten auf Maithripala Sirisena gesetzt, der am 8. Januar die Wahlen gegen den amtierenden Präsidenten Mahinda Rajapaksa mit 51,3 Prozent der Stimmen gewann. Viele Bürger hoffen nun auf eine Wiederbelebung der demokratischen Verhältnisse, die während der langen Amtszeit von Rajapaksa Regime extrem gelitten haben. Eine Analyse von Walter Keller.

„Die Inselrepublik ist immer für eine Überraschung gut“. So kommentierten diplomatische Vertreter in Colombo den Wahlsieg von Maithripala Sirisena über den langjährigen Präsidenten Mahinda Rajapaksa. Rajapaksa galt lange als unangefochten. In Erwartung eines klaren Wahlsiegs hatte er die eigentlich erst in zwei Jahren anstehenden Neuwahlen vorgezogen, nachdem er sich vom Obersten Gerichtshof hatte bescheinigen lassen, eine dritte Amtszeit sei verfassungskonform. Viel Unterstützung zog er bislang aus seinem wohl wichtigsten politischen Erfolg, dem Sieg über die separatistischen „Liberation Tigers of Tamil Eelam“ (LTTE) 2009. Damit endete nach mehr als einem Vierteljahrhundert einer der längsten und blutigsten Bürgerkriege Asien.

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Walter Keller

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