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Ausverkauf von Land und Ressourcen

Teilnehmer*innen am G20-Gipfel in Bali im Mangrovenwald von Taman Hutan Raya Ngurah Rai. © La Moncloa.Flickr.CC BY-NC-ND 2.0
Teilnehmer*innen am G20-Gipfel in Bali im Mangrovenwald von Taman Hutan Raya Ngurah Rai. © La Moncloa.Flickr.CC BY-NC-ND 2.0

Beim Treffen der wirtschaftsstärksten Staaten (G20) auf Bali warb die indonesische Regierung für ihr Entwicklungsmodell. NGOs kritisieren dieses Modell als fehlgeleitet.

Die indonesische und internationale Zivilgesellschaft wollte das G20-Treffen im November 2022 auf der Insel Bali nutzen, um auf ihre Anliegen und Forderungen aufmerksam zu machen. Doch Indonesien räumte ihnen kaum Raum ein. Fatia Maulidiyanti, Koordinatorin der indonesischen Menschenrechtsorganisation KontraS (Kommission für die Verschwundenen und die Opfer von Gewalt) berichtet im Interview mit Raphael Göpel über ihre Erfahrungen und ihre Kritik an den Prioritäten der Regierung.

Der Bau von Kohlekraftwerken, Stauseen, Plantagen und weiteren Projekten werden von der indonesischen Regierung als Nationale Strategische Projekte (PSN) in vielen Provinzen durch Landnahmen durchgesetzt. Sie sollen saubere Energie liefern, doch mit ihrer Erbauung werden große Flächen an Waldland zerstört und beeinträchtigen die Bedürfnisse und Lebensgestaltung der betroffenen Menschen. Das Vorgehen der indonesischen Regierung beim G20-Gipfel, stand nun besonders in der Kritik. "Es wirkt, als würde die indonesische Regierung das Land und die Energieressourcen an die Industrieländer verkaufen, ohne sich um die Situation vor Ort zu kümmern und ohne Menschenrechte und Umweltaspekte ernst zu nehmen." 

Hier geht es zum Interview mit Fatia Maulidiyanti von KontraS in unserem Online-Magazin südostasien 1/2023 Ausverkauf von Land und Ressourcen.

Mehr wissenswerte Artikel sind in der Ausgabe 1/2023 „Entwicklung für wen?“ in unserem Online-Magazin südostasien zu finden.

Kategorien Indonesien | Online-Beiträge | Stiftung Asienhaus | Klimagerechtigkeit | Ressourcen | Zivilgesellschaft

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