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Blickwechsel: Das Stigma der 'Wilden Weiber' in Indonesien

Nach der Machtergreifung Suhartos im Jahr 1965 kam es zu einer Reihe von Massenmorden. In der Betrachtung dieser Zeit wird einer Opfergruppe verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

In diesem Blickwechsel geht Anett Keller auf die gezielte Verfolgung und Misshandlung von Frauen im Verlauf dieser Entwicklung ein.

Im Zuge der antikommunistischen Verfolgung kam es auch zu gezielter Gewalt gegen Frauen, die sich darüber hinaus aufgrund perzipierter Geschlechterrollen auch in weiteren Dimensionen ausdrückte. Die bis heute andauernden Auswirkungen dieser Gewalt und Ungerechtigkeiten auf die Betroffenen, auf das Frauenbild in Indonesien und auf die politische Partizipation von Frauengruppen, werden in diesem Blickwechsel von Anett Keller beleuchtet.

Autor:inneninformation

Anett Keller hat in Leipzig und Yogyakarta Journalistik, Politikwissenschaft und Indonesisch studiert. Von 2009 bis 2014 berichtete sie aus Indonesien für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2015 erschien das von ihr heraus gegebene politische Lesebuch: Indonesien 1965 ff. – Die Gegenwart eines Massenmordes (regiospectra). Anett Keller ist Vorstandsmitglied der Südostasien-Informationsstelle.

Herausgeber
Stiftung Asienhaus
Publiziert am
, Köln
in Schriftenreihe:
Blickwechsel, 2016, Nr. 3
Sprache
deutsch
Form:
buch broschüre, 6 S.
Kategorien Indonesien | Publikationen | Blickwechsel | Stiftung Asienhaus | Menschenrechte | Politische Systeme | Zivilgesellschaft | Asienhaus

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