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Blickwechsel: Die Last der Geschichte: Theater in Indonesien und die Ereignisse von 1965/66

In der ersten Veröffentlichung in unserem neuen Blickwechsel-Format beschäftigt sich Tamara Aberle mit der Vergangenheitsaufarbeitung in Indonesien im Theater

 

Theatermacher in Jakarta und Yogyakarta haben begonnen, sich mit der jüngeren Vergangenheit ihres Landes auseinanderzusetzen. Dabei entstehen oft berührende, manchmal auch poetische Arbeiten, die persönliche Geschichten von Leid und Gewalt, aber auch Liebe und Verantwortung erzählen. Die Stücke der Gruppe Papermoon Puppet Theatre, die in Yogyakarta beheimatet ist, greifen die politischen Ereignisse um den gescheiterten Coup-Versuch in der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober 1965 auf, dessen Hintergründe bis heute nicht gänzlich aufgeklärt sind. Die Schuld daran wurde der kommunistischen Partei gegeben und resultierte in einer Verfolgung und Ermordung von bis zu einer Million angeblicher Kommunisten. Dies ist einer der größten Genozide des 20. Jahrhunderts, der sich dieses Jahr zum 50ten Mal jährt.

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Autor:inneninformation

Tamara Aberle hat letztes Jahr in London ihre Doktorarbeit im Bereich Theaterwissenschaft erfolgreich verteidigt. Sie forscht über zeitgenössisches Theater und Zivilgesellschaft in Südostasien. Derzeit arbeitet sie als freiberufliche Lektorin und in der Festivalorganisation.

Bei Rückfragen kann sie unter tamara-aberle@gmx.de kontaktiert werden.

Herausgeber
Stiftung Asienhaus
Publiziert am
, Köln
in Schriftenreihe:
Blickwechsel, 2015
Sprache
deutsch
Form:
informationsmaterial, 5 S.
Kategorien Indonesien | Publikationen | Blickwechsel | Frieden & Konflikt | Asienhaus

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