Spenden für die Stiftung Asienhaus

'Future Forward Party': eine Alternativpartei für Thailand?

Thanthorn (li) und Piybutr (re). (Foto von Panumas Sanguanwong)

Praphakorn Wongratanawin, Mitglied im Kuratorium der Stiftung Asienhaus, hat zwei Artikel in der südostasien und in der Bangkok Post über die neue thailändische Partei 'Future Forward' (Anakot Mai) veröffentlicht.

Praphakorn Wongratanawin liefert in dem Artikel "Wessen Zukunft" im Online-Magazin südostasien eine sehr relevante und präzise Analyse der neu gegründete 'Future Forward Party' (Anakot Mai, Zukunft Vorwärts Partei). Zudem hat sie einen Kommentar zur Partei in der Bangkok Post veröffentlicht.

Partei stellt sich als einzige Alternative für einen Kompromiss zwischen Rot- und Gelbhemden dar

Lange war die politische Bühne Thailands zweigeteilt: die Rothemden und die Gelbhemden. Durch den Militärputsch 2014 hat sich die Lage etwas verändert, auch wenn die Spannungen ziwischen beiden Gruppen noch sehr präsent sind. Die 'Future Forward Party' ist eine der Parteien, die sich für die versprochenen Wahlen Anfang 2019 registriert haben. Sie stellt sich als einzige Alternative dar, um die Militärjunta zu besiegen und einen Kompromiss für Rot- und Gelbhemden darzustellen. Eine Partei, die sich eher als links-orientiert erklärt, die aber weder eine konkrete politische Richtlinie noch ein ausgearbeitetes Programm hat. Das gehört aber zu ihrer Strategie.

Partei für Mittelschicht

Die Partei basiert u.a. auf dem Personenkult von zwei charismatischen Männern. Auf ihrer Agenda stehen insbesondere die Themen Digitalisierung und Liberalisierung,  während die Themen für Landarbeiter*innen nicht wirklich angesprochen werden. Dies zeigt, dass die 'Future Forward Partei' sich trotz ihrer Selbstbetrachtung als Vertreter des Volkes auf die Zielgruppe der Mittelschicht und der gebildeten Thais konzentriert.

Um mehr zu erfahren, können Sie auf den Beitrag "Wessen Zukunft?" der südostasien zurückgreifen sowie auf den englischsprachigen Kommentar "Future Forward Party - whose future?" in der Bangkok Post.

Kategorien Stiftung Asienhaus | Thailand

Mehr zu Stiftung Asienhaus

Zurück