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Grenzenlose Verbindung?

Viele Jugendliche im indonesischen Grenzgebiet tauschen sich via soziale Medien mit ihren Verwandten in Timor Leste aus. © Wida Ayu Puspitosari
Viele Jugendliche im indonesischen Grenzgebiet tauschen sich via soziale Medien mit ihren Verwandten in Timor Leste aus. © Wida Ayu Puspitosari

Internet und soziale Medien bieten vielen Timores:innen im Grenzgebiet zu Timor-Leste neue Möglichkeiten der Verbindung. Jedoch mangelt es an digitaler Infrastruktur.

Bis heute leidet die Gemeinschaft der aus ehemals Osttimor stammenden Menschen, die nun in Indonesien leben, unter sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ausgrenzung. Doch die Generation der Millennials setzt mit ihrer Smartphone- und Internetnutzung dagegen ein Zeichen. Das Smartphone hilft ihnen, ihre Sehnsüchte und Perspektiven gegenüber dem Mutterland Timor-Leste auszudrücken. „Mit dem Smartphone kann ich meine Verwandten in Timor-Leste immer dann erreichen, wenn ich sie vermisse“, sagte Sara, eine Verwaltungsangestellte im Dorf Kabuna. Die junge Generation fördert mit ihrem Medienumgang eine engere Beziehung zu Gleichaltrigen und ihren Familien und die sozialen Medien erleichtern den Zugang zu wichtigen Informationen, wie offene Arbeitsstellen, COVID-19-Updates, Gesundheitsfürsorge und E-Commerce.  

Die Lebensumstände der Timores:innen im Grenzgebiet zu Timor-Leste, sowie die Forderungen nach einem besseren Bildungssystem zur Förderung der Medienkompetenz werden in dem Artikel „Grenzenlose Verbindung?“ unseres Online-Magazins südostasien thematisiert.

Weitere verwandte Nachrichten sind in der Ausgabe 2/2022 „Südostasien 4.0? Die Digitale Transformation und ihre Folgen“ zu finden.

Kategorien Indonesien | Timor-Leste | Online-Beiträge | Zivilgesellschaft

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