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Indonesien: Plattform-Kapitalismus meets ‘informelle’ Wirtschaft

Seit 2015 sind die Gojek-Fahrer mit ihren grünen Jacken aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. © CC-BY-SA-4.0 Dadbod1234

Gojek – gestartet als App zur Vermittlung von Motorradtaxis, ist mittlerweile eine Plattform für diverse Dienstleistungen. Gojek hat die Regeln des Marktes von Grund auf verändert. Das hat Vor- und Nachteile.

Aus dem Stadtbild von Jakarta sind sie nicht mehr wegzudenken: die grün-schwarzen Uniformen tausender Motorradfahrender im Dienst der digitalen Dienstleistungsplattform Gojek oder der farblich gleich auftretenden Konkurrenz Grab.

Ihren Ausgang nahm die grün-schwarze Präsenz im Januar 2015, als ein, bis dahin weitgehend unbekanntes, lokales Start-up namens Gojek eine App auf den Markt brachte, die binnen kürzester Zeit den gesamten Nahverkehr Jakartas aufmischen sollte. Was diese App bot, war voll im globalen Trend und zugleich ganz auf den heimischen Markt ausgerichtet: eine digitale Ridehailing-Plattform nach dem Vorbild des US-Giganten Uber, die jedoch nicht auf auto-basierte Taxidienste, sondern auf die namensgebende Dienstleitung des Motorradtaxis, auf Indonesisch: ojek, ausgerichtet war.

Gojek hat die Regeln des Marktes von Grund auf verändert. Das hat Vor- und Nachteile für Konsument:innen, aber auch für die Menschen, die als Motorradtaxifahrer:innen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Darüber berichtet ein Artikel in unserem Online-Magazin südostasien.

 

Autor:inneninformation

Mechthild von Vacano

Kategorien Indonesien | Online-Beiträge | Zivilgesellschaft

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