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Von Protesten und Verhandlungen: Das Northern Farmer’s Network in Baan Huay Hin Lad Nai

Die Werte der Gemeinschaft gut lesbar am Eingang des Dorfes

Eine kleine Dorfgemeinschaft im Nordwesten Thailands kämpft mit Hilfe von uralter Tradition und der Vermarktung naturschutzorientierter Bio-Produkte um Anerkennung ihrer Identität und die Erhaltung der Biodiversität. Das Online-Magazin südostasien hat sich dies näher angeschaut.

Verborgen im dichten Regenwald des Wiang Pa Po Distriktes der Provinz Chiang Rai im Nordwesten Thailands liegt das kleine Bergdorf Baan Huay Hin Lad Nai. Bereits ein großes Schild am Eingang des Dorfes verweist auf die Grundlagen, nach denen sich die Gemeinschaft in ihrer Lebensweise richtet: Ihre Kultur, ihren Glauben, traditionelles Wissen und Spiritualität zu bewahren und zu schützen. Die Bewohner*innen sind ethnische Karen und betreiben primär Subsistenzwirtschaft auf Basis natürlicher Ressourcen. Die Gemeinschaft kultiviert Reis, Tee, Bambus, verschiedene Früchte und weitere Nutzpflanzen sowohl für den eigenen Nutzen, als auch für den Verkauf. Es kommen weder Pestizide, noch künstliche Dünger zum Einsatz, und in verschiedenen Interviews wiesen die Bewohner*innen stets mit Nachdruck darauf hin, dass der Einsatz solcher Methoden auch nicht gewünscht sei.

Nach einer großflächigen Abholzung des Regenwaldes durch in Chiang Rai angesiedelte Holzfällerunternehmen, verabschiedete die thailändische Regierung im Jahr 1989 ein Abholzungsverbot, aber der lokale Regenwald war zu dieser Zeit bereits in großen Teilen zerstört. Als Konsequenz begannen die Menschen aus Huay Hin Lad Nai für die Wiederaufforstung und Regeneration des Waldes zu arbeiten – mit Hilfe von Brandschneisen zwischen den für den Brandrodungsfeldbau vorgesehenen Feldern.

Hier geht es zum Artikel von Verena Wittrock in unserem Online-Magazin südostasien 2/2018: Von Protesten und Verhandlungen: Das Northern Farmer’s Network in Baan Huay Hin Lad Nai

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