Spenden für die Stiftung Asienhaus

Wahrheits-Suche im Copy-Shop

Film Photocopier
Die Informatik-Studentin Sur (Shenina Syawalita Cinnamon) sucht mit allen Mitteln der digitalen Welt nach der Wahrheit. Screenshot © Netflix

Mit eindrücklicher Bildsprache zeigt der Film “Photocopier” das Spannungsfeld zwischen Digitalisierung und ‘klassischen Medien’ und setzt das Thema #metoo auf die Agenda.

Photocopier – Penyalin Cahaya ist der erste Spielfilm des indonesischen Regisseurs Wregas Bhanuteja.

In Photocopier beschäftigt sich Wregas mit dem Spannungsfeld zwischen modernen und konservativen Machtstrukturen, zwischen Konsens und sexuellem Missbrauch sowie zwischen digitalen und klassischen Medien.

Hauptfigur ist die junge IT-Studentin Sur, kurz für Suryani, gespielt von Shenina Syawalita Cinnamon. Für die Theatergruppe ihrer Universität hat sie eine Website entwickelt. Dadurch erhofft sie sich bessere Chancen am Arbeitsmarkt, um irgendwann nicht mehr im Imbiss ihrer Eltern mithelfen zu müssen. Als die Theatergruppe, deren kreative Leiter beide Kinder der Elite Jakartas sind, einen Preis gewinnt, ist auch die schüchterne Sur zur Feier eingeladen. Auf der Party gibt sie dem sozialen Druck nach und trinkt zum ersten Mal Alkohol – obwohl sie ihrem muslimischen Vater versprochen hatte, nie zu trinken. Am nächsten Morgen hat sie kaum Erinnerungen an den Abend und auch nicht daran, wie sie nach Hause und in ihr Bett gekommen ist. Was ihr aber auffällt: Sie hat ihr T-Shirt falsch herum an.

Unser Online-Magazin südostasien hat den Film Photocopier rezensiert.

Kategorien Indonesien | Online-Beiträge | Menschenrechte

Mehr zu Indonesien

Zurück