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Blinde Flecken in der documenta-Debatte

Aktivist*innen von Menschenrechtsorganisationen halten 1996 – damals noch in Bonn – eine Kundgebung vor dem Kanzleramt ab. © Monika Schlicher
Aktivist*innen von Menschenrechtsorganisationen halten 1996 – damals noch in Bonn – eine Kundgebung vor dem Kanzleramt ab. © Monika Schlicher

Bei der Debatte um Antisemitismus ist viel von historischer Verantwortung die Rede. Diese Verantwortung sollte sich auch auf die westdeutsche Rolle bei den Massakarn 1965 und 1966 erstrecken, an den das Kollektiv Taring Padi in seinem umstrittenen Kunstwerk erinnert.

Mit dem zensierten Kunstwerk People’s Justice beim documenta-Eklat, geht es möglicherweise um die Unterdrückung von Informationen über einen besonders dunklen Fleck auf dem Ansehen der westlichen Staatengemeinschaft, meint der Autor Thomas Barth. Eine Auswertung von Dokumenten des Bundesnachrichtendienstes (BND), legen eine Kooperation der Bundesrepublik mit den indonesischen Militärputschisten nahe.

Der Artikel „Blinde Flecken in der documenta-Debatte“ in unserem Online-Magazin südostasien berichtet über die, der breiten Öffentlichkeit noch nahezu unbekannten Jakarta-Methode und Deutschlands historischer Verantwortung zu seiner Geschichtsaufarbeitung.

Weitere verwandte Nachrichten sind in der Ausgabe 1/2022 „It’s the collective, stupid! - Zeitgenössische Kunst in Südostasien“ zu finden.

Kategorien Indonesien | Online-Beiträge | Deutschland | Menschenrechte | Frieden & Konflikt | Politische Systeme

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