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Plastikverbot – eine praktikable Lösung für alle?

Ecobricks aus Plastikmüll und Wasserflaschen

Die ‚Plastikkultur’ ist eine omnipräsente Lebensweise. Nach und nach geschieht ein Wandel hin zu nachhaltigeren Ansätzen. Aber werden alle Thailänder*innen daran teilhaben können? Eine Frage, der das Online-Magazin südostasien nachgeht.

Ein neuer Trend entsteht in Thailand, bei dem mehr und mehr Menschen sich ihres unnötig hohen Konsums von Einmal-Plastikverpackungen bewusst werden. Die Leute kehren zum alten Lebensstil von vor den 1970er Jahren zurück und versuchen, die Verwendung von Einweg-Plastiktüten, Tassen, Lebensmittelboxen und anderen Plastikutensilien zu vermeiden.
Obwohl viele zustimmen, hinterfragen manche, ob dieser Trend nur eine Praxis der privilegierten Klasse ist.

Erst vor ein paar Jahrzehnten wurden Bananenblätter und Papiertüten allmählich durch Plastiktüten ersetzt. Sie wurden, vor allem für den Einkauf am Morgen, von Hausfrauen als eine hygienischere und bequemere Möglichkeit erachtet. Ehe man sich versah, wurde Plastik zum unverzichtbaren Bestandteil des Alltags und verdrängte die Verpackungen aus natürlichen Rohstoffen. Aktuell gelangen über 9 Millionen Tonnen Kunststoff jährlich in die Ozeane auf der ganzen Welt. Thailand gehört mit China, Indonesien, den Philippinen und Vietnam zu den fünf Ländern, die zusammen für 60 Prozent der weltweiten Plastikabfälle verantwortlich sind.

Hier geht es zum Artikel von Sirinya Wattanasukchai im Online-Magazin südostasien 2/2019: Plastikverbot – eine praktikable Lösung für alle?

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