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Auf der Suche nach Geschichten für die Zukunft, auf der Suche nach Geschichten der Vergangenheit

Buchcover: Zana Fraillon – Wenn nachts der Ozean erzählt

Die australische Autorin Zana Fraillon erinnert mit ihrem Buch an die gnadenlose Flüchtlingspolitik der australischen Regierung und die millionenfache Vertreibung der Rohingya. Franziska Blum hat es für das Online-Magazin südostasien rezensiert.

Subhi hat keine Erinnerungen an draußen. Er wurde im Flüchtlingslager in Australien geboren, trägt nicht den Namen des Bootes oder des Lastwagens, auf dem er ankam. Im Lager leben 900 Menschen, mehr Nummern als Namen, mit 14 Paar Schuhen, in staubigen Zelten, verbringen nach der Berechnung von Subhis Schwester Queeny ein Drittel ihrer Zeit mit Schlange stehen. Alles in Subhis Welt ist begrenzt und rationiert, nicht aber seine Vorstellungskraft. Denn er braucht Geschichten, weil er keine Erinnerungen hat, keine Erinnerungen an draußen.

So erzählt seine Maá auf Subhis Drängen Geschichten, die stets mit „Hör zu“ beginnen, die meist schön und glücklich sind, die manchmal Rohingya-Geschichten sind, die seit Ewigkeiten von Müttern an ihre Kinder weitergegeben werden.

Hier geht es zur Rezension von Franziska Blum im Online-Magazin südostasien: Auf der Suche nach Geschichten für die Zukunft, auf der Suche nach Geschichten der Vergangenheit

Kategorien Myanmar | Online-Beiträge | Zivilgesellschaft

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