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Die Rolle der EU in Myanmar: Eine viel beschworene neue Freundschaft, die sich noch beweisen muss (7/2015)

Die Rolle der EU in Myanmar: Eine viel beschworene neue Freundschaft, die sich noch beweisen muss (7/2015)

Das von der Burma-Initiative herausgegebene Briefing Papier setzt seinen Fokus auf die Rolle der EU in Myanmar, die von einer Reihe von Faktoren wie der strikten EU-Sanktionspolitik sowie den starken Verschiebungen der globalen Kräfteverhältnisse geprägt ist. Die Verschränkung dieser Faktoren hat die EU in Myanmar in eine Position manövriert, die sich in charakteristischer Weise von der Rolle der EU in anderen Ländern und Regionen unterscheidet. Eine Analyse von Wolfram Schaffar.

Seit dem Amtsantritt von Präsident Thein Sein hat sich Myanmars Position in Europa und der westlichen Welt grundlegend gewandelt - der einstige Paria-Staat wurde zu einem Lieblingskind der europäischen Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Die jahrzehntelange Sanktionspolitik wurde aufgehoben und Handelsvorteile wiederhergestellt. Hochranginge politische Vertreter der EU und der einzelnen Mitgliedsstaaten geben sich in Myanmar die Klinke in die Hand. In Yangon wurde eine EU-Delegation, d.h. eine diplomatische Vertretung der Kommission eröffnet, und zahlreiche Akteure aus der EU haben sich vor Ort niedergelassen: Handelskammern, Kulturinstitute, staatliche und nicht-staatliche EZ-Akteure, politische Stiftungen. Doch welche Rolle spielt die EU und ihre Mitgliedsstaaten in Myanmar?

Autor:inneninformation

Wolfram Schaffar , Hg. Burma-Initiative

Publiziert am
, Köln
in Schriftenreihe:
Burma Briefing, 2015/7
Form:
informationsmaterial, 12 S.
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