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Die Situation von Frauen in der Pandemie

Frauen sind besonders stark von der Pandemie und ihren Folgen betroffen. Viele, die als Wanderarbeiterinnen in Kambodscha und Bangladesch arbeiten, haben aufgrund des Lockdowns ihre Arbeit verloren, können aber nicht in ihre Heimat zurückkehren. In Taiwan gibt es mehr als 50.000 Wanderarbeiterinnen aus Indonesien, den Philippinen und Vietnam, die, da für das System unsichtbar, anfällig für Ausbeutung sind. Ebenso werden Frauen vermehrt Opfer häuslicher Gewalt. In Epidemiezentren wie in China gab es immerhin einen Anstieg von häuslicher Gewalt um 300%. Derweil marginalisiert die digitale Genderkluft Frauen auch während der Pandemie weiter. Informationen über das Gesundheitswesen, insbesondere zu COVID-19, Bildung und wirtschaftliche Aktivitäten wurden online gestellt, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Doch mangelnde digitale Ressourcen führen dazu, dass Frauen und nicht-binäre Personen keinen Zugang zu lebensrettenden Informationen und Dienstleistungen bekommen.

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