In Indien wurden die Gesundheitsbehörden schon vor der Krise von Gesundheitshelferinnen, sogenannten Accredited Social Health Activists (ASHA) unterstützt. Normalerweise klären sie über Gesundheitspraktiken, Ernährung, Hygiene und sanitäre Einrichtungen in Gemeinden auf. Doch sie werden schlecht bezahlt und ein soziales Sicherheitsnetz wird ihnen verweigert. Durch die Corona-Pandemie erhöhte sich die Arbeitsbelastung während sich die finanzielle Situation der ASHAs verschärfte.
Auch die Deutsche Welle berichtete über die Arbeitsbedingungen der Gesundheitshelferinnen. Die ASHAs besitzen keine medizinische Schutzausrüstung und sind nicht versichert, falls sie sich mit COVID-19 infizieren. Viele von ihnen haben Gebiete mit erhöhtem Corona-Risiko bereits ohne Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel besuchen müssen. Einige von ihnen haben sich deshalb geweigert zu arbeiten.
Darüber hinaus haben sich Frauen auch in anderen Berufsfeldern zu Kooperativen zusammengeschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise gemeinsam zu schultern und damit abmildern zu können.