Vor dem Hintergrund der aktuell grassierenden Pandemie, aber auch mit Blick auf die globale Klimakrise und die anhaltende Plastikverschmutzung zeigt Johanna Son, Herausgeberin und Gründerin von Reporting ASEAN, in ihrem Artikel einen Querschnitt individueller Perspektiven aus dem südostasiatischen Raum. Die beschriebenen Reflektionen von Einzelpersonen fußen nicht selten auf einer Art ökologischer Demut und dem immer stärker werdenden Bedürfnis nach Veränderung des Status Quo.
Der Gedanke, dass der Mensch als dominante Spezies über den Planeten und die Natur herrscht, scheint grotesk in Anbetracht der globalen Herausforderungen unserer Zeit. In verschiedenen Ländern und in unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft scheint sich ein Bewusstsein für Eigenverantwortung und den ökologischen Fußabdruck zu festigen. Neben der Verantwortung die Regierungen, Industrien und Zivilgesellschaften dabei auferlegt wird, zeigt sich nämlich außerdem eine Wahrnehmung für die Auswirkungen kleiner alltäglicher Handlungen.