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Kambodscha: Menschenrechtsorganisation fordert Einbindung von Kinderrechten in Pandemiemaßnahmen

Die kambodschanische NGO LICADHO fordert das Rechte und Wohlergehen von Kindern in den Maßnahmen gegen COVID-19 an erster Stelle stehen sollten. Anhaltende Schulschließungen seit Ausbruch der Pandemie haben die eklatante Ungleichheiten beim Zugang zu Bildung aufzeigt. Kinder aus ärmeren Familien, Schulen mit weniger Ressourcen und im ländlichen Raum haben keinen angemessenen Zugang zu Bildung. Laut einer Studie des Bildungsministeriums (März 2021) nahmen fast 30% nicht am Fernunterricht teil, ein Drittel der am Fernunterricht Teilnehmenden verbrachte weniger als eine Stunde pro Woche mit Lernaktivitäten. Schulabbrüche und Kinderarbeit hätten seit der Pandemie zugenommen, so LICADHO. ILO und UNICEF hatten am Anfang der Pandemie (Juni 2020) vor zunehmender Kinderarbeit gewarnt.

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