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Südostasien: Erhaltung von zivilen Räumen während der COVID-19-Pandemie

Weltweit haben autokratische Regierungen die COVID-19 Pandemie dafür ausgenutzt, um mithilfe von gesetzlichen Maßnahmen, bürgerliche Freiheiten einzuschränken. Die Gesundheitskrise und die damit einhergegangenen sozioökonomischen Rückschläge haben jedoch aufgezeigt für welche Bedürfnisse Räume geschaffen werden sollten. Dies führte zu einem Anstieg von zivilgesellschaftlichem Hilfsaktivismus beziehungsweise zivilgesellschaftlichem Engagement und Hilfsaktionen. Jener löste wiederum Proteste gegen, für die Zivilbevölkerung unzufriedenstellende, staatliche Maßnahmen aus.

Auch in den asiatisch-pazifischen Regionen sind die bürgerlichen Freiheiten geschrumpft, da neue rechtliche Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit COVID-19 in Kraft gesetzt wurden. Zumeist handelt es sich um exekutive Maßnahmen, die den Regierungen Befugnisse einräumten, Bürgerrechte einzuschränken. Gleichzeitig sind die meisten Regierungen im Globalen Süden von der Gesundheitskrise und den sozioökonomischen Auswirkungen – vor allem der wachsenden sozioökonomischen Ungleichheit – überfordert. Infolgedessen kam es ab Mitte 2020 zu einem deutlichen Anstieg an Protesten.

Kategorien Corona | Südostasien

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