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Suu Kyi und die Minderheiten kurz erklärt: Burma-Initiative in Welt-Sichten

Aung San Suu Kyi, eine Kämpferin für die Menschenrechte. Gilt das auch für die muslimischen Rohingya? (CC BY 2.0) Jay Galvin

Myanmars Regierung will eine UN-Delegation, die Menschenrechtsverletzungen an den Rohingya untersuchen soll, nicht ins Land lassen. Christina Grein vom Asienhaus erklärt, welche Rolle die Regierungschefin dabei spielt.

Aung San Suu Kyi wird vorgeworfen, sie tue zu wenig für den Schutz der Menschenrechte, vor allem der muslimischen Rohingya. Sind Sie auch von ihr enttäuscht?

Ja. In ihrer Funktion als Staatsrätin steht sie über dem Präsidenten. Sie hat die Pflicht, sich für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen und vor allem die Verstöße dagegen anzuprangern. Da muss sie künftig mehr Engagement und Mut zeigen. Frieden und Stabilität hängen aber nicht allein von ihr ab.

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Autor:inneninformation

Christina Grein , VFEP

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Publiziert am
in Zeitschrift:
welt-sichten, 7/2017
Sprache
deutsch
Form:
zeitschrift,
Kategorien Myanmar | Publikationen | Online-Beiträge | Stiftung Asienhaus | Menschenrechte | Frieden & Konflikt | Politische Systeme | Asienhaus

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